#Romafeindlichkeit?! – Nein Danke!

Die Antidiskriminierungsplattform

Teile diesen Beitrag und hilf uns unsere Projekte bekannter zu machen!

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on telegram

Mit dem Projekt „#Romafeindlichkeit?! – Nein Danke! möchte der Verein HANGO ROMA ein wichtiges Zeichen für mehr Solidarität für Roma & Sinti setzen. Wir möchten die Öffentlichkeit aufmerksam auf die weltweite Diskriminierung von Roma und Sinti machen, um auf ein klares sichtbares Zeichen gegen „Romafeindlichkeit“ hinzuweisen. Durch das vielfältige Projekt wird eine Form von Integration und Zusammenarbeit zwischen Roma und der Mehrheitsbevölkerung geschaffen. Die Realität zeigt, dass es im 21. Jahrhundert noch immer sehr viele Klischees und Vorurteile gegenüber der Volksgruppe der Roma gibt.

Was ist Romafeindlichkeit und wie können wir gemeinsam entgegentreten?

Romafeindlichkeit oder Antiziganismus bezeichnet die von Stereotypen, Abneigung und/oder Feindschaft geprägten Einstellungskomplexe gegen als „fremd“ und als „Zigeuner“ wahrgenommene Menschen und Gruppen sowie die durch solche Einstellungen bedingten oder mitbedingten Formen gesellschaftlicher und staatlicher Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung bis hin zu Vertreibung, Pogromen, Internierung, Zwangssterilisierung und staatlich organisiertem Völkermord. Gleichgültigkeit, Unwissenheit und Ablehnung bilden zusammen eine fatale Mischung, die Diskriminierungen gegenüber Sinti und Roma in Europa und auch in Österreich nimmt wieder zu. Rassismus und Diskriminierung gegen als „Zigeuner“ in fremdidentifizierte Personen, häufig Roma/Romnja und Sinti/Sintize. Antiziganistische Stereotypen sind weit verbreitet und sehr alt.

Heute durchziehen sie viele tagespolitische Debatten, rund um die Politik, soziale Rechte und mehr. Romafeindlichkeit wird häufig nicht als rassistische Konstruktion erkannt, viele Menschen glauben, etwas über Roma und Sinti und deren Lebensweisen zu wissen. Das Projekt zeigt wie die Sensibilisierung für romafeindliche Stereotype wirken und wie sie dekonstruiert werden können. Es wird über konkreten, realen Beispielen geredet um der Romafeindlichkeit gezielt entgegenzutreten.

Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass durch das Projekt die Menschen an Empowerment und Selbstbewusstseinsbildung und Bewusstseinsstärke gewinnen um sich in der Gesellschaftswelt recht zu finden zu können. Mittels dieses Vorhabens soll die Rassismus – bzw. Diskriminierungsrate gesenkt werden um einen Dialog und Plattform zur Integration der Volksgruppe der Roma zu schaffen. Durch das Projekt wird ein richtiger Schritt in die Richtung Empowerment und Identitätsstärkung gemacht. Roma und Sinti werden auch dahingehend bestärkt werden, ihre kulturelle Identität als „ROMA“ und Gesellschaftswelt nicht als voneinander getrennte, sondern voneinander abhängige Felder zu begreifen.